Nadine Fingerhut

Nordwind

Ich bin dem Nordwind gefolgt
Hab unter Sternen gewohnt
Unterm Himmel gepennt
Und gelebt
Ich hab Wunder gesehen
Mit den Wölfen geheult
Mich für nichts und niemand verdreht

Dann hast du mich gefunden
Und in Ketten gelegt
Mich gefüttert und in Watte gepackt
Du hast mir alles gegeben
Und noch viel, viel mehr
Und ich bin so widerlich satt
So widerlich satt

Jetzt hab ich alles was ich brauche
Und weiß nicht mehr wer ich bin
Ich hab verlernt meinem Instinkt zu vertrauen
Hier bei dir ist es warm und ich hab nichts zu befürchten
Doch diese Leere füllt jeden Raum

Dann hast du mich gefunden
Und in Ketten gelegt
Mich gefüttert und in Watte gepackt
Du hast mir alles gegeben
Und noch viel, viel mehr
Und ich bin so widerlich satt
So widerlich satt

Und ohne dich schlaf ich nicht mehr ein
Und mt dir geh ich vor die Hunde
Ohne dich kann ich nicht mehr sein
Und mit dir geh ich noch zu Grunde

Dann hast du mich gefunden
Und in Ketten gelegt
Mich gefüttert und in Watte gepackt
Du hast mir alles gegeben
Und noch viel, viel mehr
Und ich bin so widerlich satt
So widerlich satt