Songtexte

 

Mohnblumenfelder

Ich will dir zeigen wie schön das Leben ist
Komm, ich nehm dich mit auf Mohnblumenfelder
Und wir tanken wieder Kraft
Und wir verlieren uns im Moment
Und in der Abendsonne, die dein Gesicht so schön in Szene setzt-
Wir zwei

Du hast gesagt, dass du nicht weiter weißt
Dass das Leben dich nur noch anstrengt
Dass du trauerst um die Jahre, die du mit Stress vergeudet hast
Und dass du endlich wieder frei sein willst
Und spüren was es heißt zu leben

Und der Wind weht über die Felder
Und die Wolken malen Bilder, nur für uns
In den Himmel aus Papier
Und du siehst endlich wieder all diese Farben
Wir sind hier, wir sind hier, wir sind hier

Komm wir küssen uns
Weil Küssen wirklich wichtig ist
Sieh mich an und sieh dich um
Denn das hier, das hier ist echt
Lauf mit mir über Mohnblumenfelder
Und erinner dich daran wer du bist

Wir zwei könnten wie die Helden sein
Aus all diesen Geschichten
Wir könnten all die Dinge tun
Die große Helden tun

So wie Bonnie und Clyde
So wie Maja und Willi
So wie Snoopy und Woodstock
Wie Old Shatterhand und Winnetou
Und ich würde für dich töten-
Zumindest meine Angst

Und der Wind weht über die Felder
Und die Wolken malen Bilder, nur für uns
In den Himmel aus Papier
Und du siehst endlich wieder all diese Farben
Wir sind hier, wir sind hier, wir sind hier

Komm wir küssen uns
Weil Küssen wirklich wichtig ist
Sieh mich an und sieh dich um
Denn das hier, das hier ist echt
Lauf mit mir über Mohnblumenfelder
Und erinner dich daran wer du bist

(c) Nadine Fingerhut

 

Nichts ist umsonst

Nichts ist umsonst – ich musste all das tun um hier zu landen
Und ich musste all das spür´n um dich zu sehen
Mich hat der Sonnenschein verfolgt und auch der Schatten, manchmal fiel es mir schon schwer das zu versteh´n-
Nichts ist umsonst
Ich hab gelernt mit jedem Fehler, ich hab getanzt und bin gefalln
Erinner mich noch wie ich mich gequält hab, nur um jetzt zu wissen was ich kann
Hätt ich das Saure nicht probiert, dann wüsst ich nicht wie süß das Süße ist
Hätt ich den Wind nicht akzeptiert, dann wär mein Leben wohl stagniert und ich wär niemals hier-
An diesem wunderbaren Ort, ich hab den Hafen und das Meer
Ich kann dort hingehn wo ich will und trotzdem ist mein Herz nie leer
Ich hab jetzt mehr als ich erträumt hab und dafür möcht ich mich bedanken
Ihr wart immer für mich da- in guten wie in schlechten Tagen

Nichts ist umsonst- wir müssen all das tun um mal zu landen, manchmal bluten und zu Grunde gehen am Leid
Wenn die Blätter von den Bäumen falln dann warten längst schon neue auf nen Platz am Sommerkleid
Nichts ist umsonst- das Meer schlägt ohne Stürme keine Wellen, die uns tragen, wenn wir es nur wolln
Nein, das Glück kann man nicht bestellen, wir können bloß lernen zu vertraun

Hätt ich das Saure nicht probiert, dann wüsst ich nicht wie süß das Süße ist
Hätt ich den Wind nicht akzeptiert, dann wär mein Leben wohl stagniert und ich wär niemals hier-
An diesem wunderbaren Ort, ich hab den Hafen und das Meer
Ich kann dort hingehen wo ich will und trotzdem ist mein Herz nie leer
Ich hab jetzt mehr als ich erträumt hab und dafür möchte ich mich bedanken
Ihr wart immer für mich da- in guten wie in schlechten Tagen

(c) Nadine Fingerhut

 

Den Vögeln hinterher

Du kommst spät von der Arbeit
Bist genervt und gestresst
Du willst irgendwas ändern
Doch es geht nicht
und das gibt dir den Rest
Du träumst schon lange davon
Auf eigenen Beinen zu stehen
Doch noch fehlt dir der Mut und das Geld
Deiner Wege zu gehen

Und irgendwann bist du dann alt
Und müde vom Leben
Hast deinen Traum nie gelebt
Weil du Angst hattest deinen Job aufzugeben
Und du wolltest so gern nach L.A. oder New York
Einmal raus in die Welt
An einen anderen Ort

Komm wir stechen in See
Und fahren den Vögeln hinterher
Du, ich fühl mich so leicht und lebendig wie lange nicht mehr
Ich hab nichts in den Händen
Und es gibt nichts was mich hält
Hier sind nur du und ich, der Wind und ein Zelt

Und wir lassen uns treiben
Und sehen was passiert
Wer zuerst nach Haus will und kneift, der verliert
Ich kann nicht länger zusehen
wie Jahr um Jahr vergeht
Komm, wir werden nicht jünger
Und irgendwann ist es zu spät…

(c) Nadine Fingerhut

 

 

Lass uns Helden sein

Ich halt den Atem an und schweige
Wir reden immer viel zu viel
Du siehst mich an auf diese Weise
die mir schon damals so gefiel
Und was auch immer du jetzt tun willst
lass uns Helden sein heute Nacht
Lass uns das Leben in den Wind schreien
während der Staat uns überwacht
während der Staat uns überwacht

Wir laufen durch die Straßen
all die Verrückten dieser Stadt
Während all die Spießer schlafen
machen wir die Paläste platt

Und was auch immer jetzt passieren wird
es tut so gut euch hier zu sehen
und so lange wir zusammen sind
werden wir alles überstehen
werden wir alles überstehen

Und dann befreien wir all die Tiere
aus den Gefängnissen der Stadt
und all die Menschen, die nichts haben
machen wir gemeinsam satt

Was auch immer jetzt passieren wird
es tut so gut euch hier zu sehen
und so lange wir zusammen sind
werden wir alles überstehen
werden wir alles überstehen

(c) Nadine Fingerhut

 

 

Ans Meer

Komm fahr mit mir runter nach Italien
Dahin wo die Sonne scheint
und das Leben so leicht ist
Von mir aus auch nach Portugal
oder Spanien
nach Griechenland oder in die Türkei
Ich halt´s hier nicht mehr länger aus

Ich will ans Meer
ich will in die Weite sehen
ich will das Leben atmen

Ich will ans Meer
barfuß am Strand entlang gehen
ich kann nicht mehr länger warten

Wir lassen alles hinter uns
was uns jeden Tag stresst
Komm, wir vergessen die Zeit und das Geld
Ich nehm mir meine Gitarre
und du dir die Freiheit
Wir entdecken gemeinsam die Welt

Ich will ans Meer
ich will in die Weite sehen
ich will das Leben atmen

Ich will ans Meer
barfuß am Strand entlang gehen
ich kann nicht mehr länger warten

(c) Nadine Fingerhut

 

Freiheit der Herzen

Ich will auf dem höchsten Berg stehen
und das Leben kapieren
Ich will wissen warum es mir so gut geht
und so viele Menschen verhungern und erfrieren

Komm schon, sag mir- was ist richtig?
Komm schon, sag mir was ich tun kann
Ich wünsche mir den Mut mich einzumischen
Ich wünsch mir die Kraft mich zu wehren
und nicht zu gehorchen- ein Leben lang

Komm, lass uns kämpfen
für die Freiheit der Herzen
für ne Welt ohne Grenzen
ohne Himmel und Hölle
voller Wahrheit und Licht

Komm, lass uns kämpfen
für alles was echt ist
für alles was gut ist
…ich liebe dich…

Ich vergrabe meine Füße im Laub
und umarme die Bäume
ich verschwende eure trostlose Sicherheit
für meine Träume
ich will lieber verbluten als im Reichtum ersaufen
Ich will mit dem Fahrrad um die Welt fahren
und mich in der Weite verlaufen

Komm, lass uns kämpfen
für die Freiheit der Herzen
für ne Welt ohne Grenzen
ohne Himmel und Hölle
voller Wahrheit und Licht

Komm, lass uns kämpfen
für alles was echt ist
für alles was gut ist
…ich liebe dich…

 

 

Wenn ich mir diese Welt so anseh

Wenn ich mir diese Welt so anseh,
dann seh ich meist nur ein sinkendes Schiff
Ich stell mir vor, dass es mitten im Meer treibt
Mit einem unreparierbaren Riss

Und wir haben das doch alle kommen sehen,
haben bloß nie aufeinander gehört
Und selbst der Captain gibt noch das Kommando,
dass man das Holz dieses Schiffes zerstört

Ich würde den Riss so gerne noch flicken,
doch ich bin leider viel zu klein
Ich kann diese Welt nicht ändern-
kann nur versuchen laut zu schreien

Und vielleicht wird mich jemand hören,
der genauso denkt wie ich
Und gemeinsam entzünden wir ein Feuer,
das selbst die Gischt des Meeres zerbricht

Mir kommen die Tränen, wenn ich daran denke,
wie viele Tiere unter unserer Hand sterben
Und dass mein Sohn auf diesem Müllberg sitzen bleibt,
den wir alle weiter vererben

Ihr habt doch auch alle Kinder,
einen Menschen, den ihr unendlich liebt
Ihr hattet sicher auch mal Träume-
wolltet, dass Gut über Böse siegt

Wir haben das Alle kommen sehen-
haben viel zu selten aufeinander gehört
Und ich krieg einfach nicht in meinen Kopf
Warum die Menschheit sich selbst-
und diese schöne Erde zerstört

Doch vielleicht wird mich jemand hören
der genauso denkt wie ich
Und gemeinsam entzünden wir ein Feuer
das selbst die Gischt des Meeres zerbricht

Und kurz vor dem Untergang reißt dann Herr Unsinn das Ruder noch rum
Es gibt einen großen Aufschrei und eine riesen Revolution
Dem Captain kommen die Tränen
und er erinnert sich an die Zeit
als er selbst noch Kind war-
voller Träume und zum Leben bereit
Und die Menschen feiern den Aufschwung-
nicht der Wirtschaft, sondern der Liebe
Alle geloben feierlich-
Wir wollen niemals, niemals mehr Kriege…

(c) Nadine Fingerhut

 

Was machen wir denn heute?

Was machen wir denn heute?
Holen wir uns ein Eis von der Tanke
Oder gehen wir skaten, da hinten, Richtung Feld?
Es war mitten in den 90ern
Und alles was wir brauchten
War ein kleines bisschen Sonnenschein
Die Songs unserer Lieblingsbands
Und endlose Gespräche

Und manchmal denk ich so an früher
Und stell mir vor, dass du noch hier bist
Ich geh einfach rüber und klingel an deiner Tür
Komm, lass uns nochmal heimlich rauchen
Uns zum ersten Mal verlieben und besaufen
Mit Papas Bananenschnaps und billigem Dosenbier

Wir haben Geheimnisse geteilt
Hatten endlos viel Zeit
Es gibt so viele Geschichten
Die wir gemeinsam erlebt haben
Dass dieser Song dafür nicht reicht

Und langsam wird mir klar
Wir werden nie mehr Kinder sein
Selbst mein Sohn wird langsam groß
Zieht jetzt schon alleine los
Und alles fängt von vorne an

Und manchmal denk ich so an früher
Und stell mir vor, dass du noch hier bist
Ich geh einfach rüber und klingel an deiner Tür
Komm, lass uns nochmal heimlich rauchen
Uns zum ersten Mal verlieben und besaufen
Mit Papas Bananenschnaps und billigem Dosenbier

(c) Nadine Fingerhut

 

 

Meine Lieder

Du schreibst immer so traurige Lieder
Und deine Texte sind viel zu kompliziert
Schreib doch mal nen Song, der richtig abgeht
Nen Ohrwurm, der auch in der Disco funktioniert
Versuch´s doch mal mit Schlager oder Country
Die verdienen damit wirklich richtig Geld
Coverbands sind auch immer gefragt
Manche reisen sogar um die ganze Welt

Vielen Dank für eure Tipps
Das ist ja wirklich lieb gemeint
Aber meine Lieder schreibe ich nicht um reich zu werden
Auch wenn euch das völlig unlogisch erscheint

Ich schreibe Lieder um zu sagen was ich fühle
Musik ist meine Therapie
Ich spiele Konzerte um eure Herzen zu erreichen
Und ich spiele gern mit eurer Phantasie

Klar ist es nicht immer einfach
Und mein Leben ist das pure Chaos
Nichts läuft hier geregelt und nichts ist selbstverständlich
Aber ich fühl mich so lebendig wie nie

Und mein Herz weiß ganz genau was es braucht
Und es gibt einfach keine Ruh
Ich kann einfach nicht anders
Und ich will es auch nicht
Ja ich liebe, ja ich liebe das was ich tu

Ich schreibe Lieder um zu sagen was ich fühle
Musik ist meine Therapie
Ich spiele Konzerte um eure Herzen zu erreichen
Und ich spiele so gern mit eurer Phantasie

(c) Nadine Fingerhu

 

 

Wo sind die Jahre hin

Damals haben wir die Nächte durchgemacht
bis die Sonne wieder aufgegangen ist
und am nächsten Tag einfach lange gepennt
Und heute sind wir alle schwer beschäftigt
kommen abends immer müde nach Hause
Und freuen uns nur noch auf unser Bett

Wo sind die Jahre hin
Wie kann die Zeit so rennen
Haben wir nicht damals gedacht
es würde ewig so gehen
Genieß die Zeit-
hat Mama immer gesagt

Damals dachten wir an nichts
außer Liebe und Freiheit
und daran was wohl morgen so los ist
Und du warst immer bei mir
Heute sind wir genervt von all diesen Dingen
die man eben tun muss um es zu etwas zu bringen
Den schließlich braucht man ja das Geld
Wo sind die Jahre hin
Wie kann die Zeit so rennen
Haben wir nicht damals gedacht
es würde ewig so gehen
Genieß die Zeit-
hat Mama immer gesagt

Ich weiß, ich bin immer so furchtbar nostalgisch
Aber die Erinnerung macht es so warm in meinem Herzen
Und das alte Fieber ist wieder da

(c) Nadine Fingerhut

 

 

Wie auf Schienen

Manchmal fehlen mir die Worte
Und ich weiß nicht mal wofür
Ich hör mein Herz auch ganz laut schlagen
und hab doch Angst ihm zuzuhören

Manchmal lauf ich wie auf Schienen
aus Angst das Gleichgewicht zu verlieren
die gewohnten Wege zu verlassen
und mal was neues zu probieren

Und ich träume von der Freiheit
meinen Verstand zu hintergehen
ihm einfach nicht mehr zuzuhören
all die Logik macht uns blind
für das was in uns ist
und wir dürfen unsere Seele nicht zerstören

Ich hab versucht nicht an dich zu denken
weil die Vernunft es nicht erlaubt
Sie sagt ich darf dich garnicht lieben
Und ich, ich habs ihr fast geglaubt
Doch mein Herz ist wild und frei
und lässt sich einfach nichts befehlen
ich kann nichts dagegen tun
nein, ich will nichts dagegen tun

Und so, so ist das Leben
Wir können nicht immer haben
was unser Herz begehrt
Aber nichts und niemand kann uns befehlen
nichts mehr zu fühlen
ich darf dich doch lieben
wenn ich will

(c) Nadine Fingerhut

 

 

 

 

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